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Werksverkauf
 
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Öffnungszeiten
Mo. bis Fr. von 9.00 bis 18.00 Uhr.
An den Samstagen im Advent
von 10.00 bis 16.00 Uhr
Figurendrücken
 
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Beim Drücken wird plastische Papiermachémasse verwendet und in meist zweiteilige Formen eingepresst. Im Drückverfahren werden sowohl Ansatzteile als auch ganze, meistens kleine, Figuren gefertigt. In die Drückermasse eingelegte Bewährungsdrähte aus Kupfer sorgen für die nötige Stabilität des Teiles. Die getrockneten Drückerteile müssen vor allem an den Nahtstellen verputzt werden. Dies geschieht in Handarbeit, nachdem die Teile langsam getrocknet wurden.

 

Figurengießen
 
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Für die Herstellung der Figuren im Gießverfahren werden zunächst sogenannte Arbeitsformen benötigt. Diese werden aus Gips gefertigt, der über die mit einem Kunststoffband eingehauste Mutterform gegossen wird. Nach einiger Zeit kann man Mutterform und Arbeitsform voneinander trennen. Die fertigen Arbeitsformen bestehen meist aus zwei Hälften.

Nach dem Trocknen der Arbeitsformen kann das eigentliche Figurengießen beginnen. Dabei wird flüssige Papiermachémasse in die Formen gegossen. Der Gips entzieht der Masse das enthaltene Wasser und an den Innenwänden der Form setzt sich eine dünne Schicht MAROLIN - Masse an. Nach etwa 20 Minuten wird die Form kopfüber gestellt, damit die überschüssige Masse wieder herausfliest. Nun müssen die Rohlinge etwa sechs Stunden in der Form trocknen, bevor sie entnommen werden können. Die jetzt "lederharten" Rohlinge erhalten ihre endgültige Festigkeit erst nach dem Trocknen im Trockenofen bei etwa 40 Grad Celsius.

 

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Montage

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Beim Montieren werden die gegossenen und gedrückten Teile entgratet, verputzt, zusammengesetzt und verschliffen. Außerdem wird bei gegossenen Figuren der Boden mit Pappe oder Papier verschlossen. Die komplett montierte Figur wird in ein Leimbad getaucht, damit die Oberfläche egalisiert wird. Das ist nötig, damit die verwendeten Materialien (Gießmasse, Drückmasse, Pappe) später die Farbe gleichmäßig annehmen.

 

Bemalen

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Die großen Flächen und im Regelfall auch die Gesichter der Figuren werden gespritzt. Dabei finden geeignete Spritzpistolen mit Düsengrößen bis 0,3mm Verwendung. Mit den Pistolen können selbst feine Abgrenzungen zwischen verschiedenen Farben realisiert werden. Alle Bereiche der Figuren, die über die Möglichkeiten des Spritzens hinausgehen, werden von Hand bemalt. Dabei kommen verschiedene Werkzeuge wie Pinsel, Schwämmchen, Stifte, Federn usw. zum Einsatz. Damit bestimmte Teile der Bemalung beim anschließenden Patinieren nicht verwischen, werden die Figuren nach dem Malen teilweise mit Mattlack lackiert.

 

Patinieren

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Beim Patinieren wird die gesamte Figur mit einer dunklen Patinierflüssigkeit überzogen. Das geschieht in der Regel mit einem großen Pinsel. Anschließend wird die Patina mit weichen Lappen von der Oberfläche gewischt. In den Vertiefungen bleibt die Farbe „stehen“.

 

Golddekor

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Abschließend werden diverse Golddekore angebracht und bestimmte Teile der Figuren „gefitzt“. Außerdem müssen noch lose Teile, wie Stäbe, Laternen usw. angebracht werden.